Interview bei Radio Dreyeckland vom 02.07.2015

Gestern habe ich ihm Rahmen der Sendung „Schwule Welle – Das Magazin“ ein Interview zum Thema Asexualität gegeben. Wenn ihr schnell seid, könnt ihr das Interview innerhalb der GEMA-Frist von der Webseite des Radios herunterladen.

Wenn ihr zu spät seid, ist das aber auch nicht schlimm, denn ich habe meine Notizen zur Sendung zu einem vollständigen Blogbeitrag zusammengefasst. Das niedergeschriebene Interview entspricht nicht 1:1 dem hörbaren Interview, aber es gibt weite Strecken davon sehr genau wieder. Da die Sendezeit rund 20 Minuten entsprach, ist der Interviewtext relativ lang. Aber da müsst ihr jetzt durch.

Niederschrift

Hartmut: Ein Thema über das man selten spricht und wenn, dann oft gar nicht weiß, was es ist, ist das Thema „Asexualität“. Die Vorstellungen darüber, was es genau ist, gehen oft weit auseinander. Bedeutet „Asexualität“ gleichzeitig, daß man ohne Liebe lebt? Und hat man tatsächlich keine sexuellen Bedürfnisse?

In den vergangenen Jahren ist das Thema „Asexualität“ immer mehr in den Vordergrund gerückt worden und es ist daher auch von unserer Seite mal Zeit, ein wenig nachzufragen.

Aus diesem Grund freuen wir uns ganz besonders, daß heute Marcel Schwalb bei uns im Studio ist.

Marcel Schwalb ist Diplom-Mathematiker und hat mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität in Köln gearbeitet. Er ist agender und asexuell und engagiert sich im Bereich der Queerpolitik. Für uns ist er heute abend extra aus Karlsruhe angereist. Dafür vorab schon einmal vielen Dank und gleichzeitig herzlich willkommen bei uns im Studio: Marcel Schwalb.

Vielen Dank und Danke für die Einladung in das sehr sonnige Freiburg.

Hartmut: Marcel, um mal gleich ganz blöd zu fragen: Was ist Asexualität? Ist z.B. ein Mönch, der im Zölibat in einem Kloster lebt, schon zwingend asexuell?

Nein. Ein Zölibat, also die bewusste Entscheidung nach Enthaltsamkeit, hat erstmal nichts mit Asexualität zu tun. Asexuelle können sich dazu entscheiden, keinen Sex zu haben, aber es ist nicht das, was sie zu Asexuellen macht.

Für die Definition von Asexualität muss ich ein wenig ausholen:

Asexualität ist in der internationalen Community als das Fehlen von sexueller Anziehung zu anderen Menschen definiert. Das heißt: so wie sich Homosexuelle nur von Menschen des eigenen Geschlechts und nicht von anderen sexuell angezogen fühlen, so fühlen sich Asexuelle von gar keinen Menschen sexuell angezogen. Das ist keine bewusste Entscheidung, die jemand trifft, sondern das ist einfach so: so wie Schwule schwul und Lesben lesbisch sind. Von vielen wird Asexualität deswegen auch als sexuelle Orientierung gesehen, wie eben Homo- oder Bisexualität.

In der deutschen Community geht die Definition etwas weiter. Asexualität beschreibt hier ein generelles Nichtverlangen nach sexueller Interaktion. Das kann das Fehlen von sexueller Anziehung, aber auch das Fehlen von sexuellem Verlangen oder Erregung sein.

Grundsätzlich können manche Asexuelle aber durchaus ein sexuelles Verlangen verspüren. Das führt dann zum Beispiel zu Selbstbefriedigung als Auslebungsform.

Hartmut: Asexualität bedeutet demnach also nicht, daß man gar keine Sexualität hat?

Nicht zwingend. Es gibt Asexuelle, die regelmäßig Sex haben. Sei es nun zur Befriedigung einer sexuellen Partnerin oder Partners, aufgrund eines Kinderwunsches oder auch durch Selbstbefriedigung, weil es eben Spaß macht. Anderen Asexuelle hatten noch nie Sex, weil er ihnen gleichgültig ist. Manche lehnen Sex kategorisch ab. Da Spektrum ist da sehr vielseitig.

Übrigens ist Asexualität nicht zwingend eine An-Aus-Schalter. Das heißt, es gibt ein asexuelles Spektrum – einen Graubereich. Menschen, die nur gelegentlich oder schwaches sexuelles Verlangen verspüren, nennt man deswegen graysexual (also grausexuell). Menschen, die dies nur unter sehr innigen emotionalen Beziehungen zu anderen tun, nennen sich demisexual.

Hartmut: D.h. aber nicht, daß einem andere Menschen deshalb gleichgültig sind, man kann ihnen dennoch emotional nahe stehen?

Ja klar. Asexualität bezieht sich nur auf die sexuelle Komponente. Menschliche Beziehungen sind komplex. Man kann mit anderen Menschen freundschaftlich verbunden sein, romantische Beziehungen führen oder auch Zärtlichkeiten und Berührungen austauschen.

Keinesfalls sollte man denken, Asexuelle seien zwingend introvertiert, gefühlskalt oder gar Menschenhasser. Asexuelle können viele Freundschaften pflegen, romantische Beziehungen führen, Berührungen mögen und extravertiert und lebensfröhlich sein. Man merkt einem Menschen seine Asexualität nicht von außen an.

Hartmut: Wir waren ja neulich bei einem Vortrag von Dir im Rahmen der Reihe „Regenbogen-Referate für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ an der Universität Freiburg, und dort erfuhren wir u.a. auch, daß man als Axesueller Mensch gleichzeitig auch schwul bzw. lesbisch sein kann. Also die Zuneigung besteht – so haben wir verstanden – dann rein auf emotionaler Ebene?

Asexuellen Menschen ist es sehr wichtig die sexuelle Komponente von anderen Komponenten zu trennen, denn sie unterscheiden sich nur in der sexuellen Komponente. Asexuelle können wie gesagt romantische Beziehungen anstreben. Wenn jemand sich vom gleichen Geschlecht romantisch angezogen fühlt, so nennt sich das homoromantisch. Es gibt analog auch heteroromantisch und biromantisch – und natürlich auch aromantisch.

Für viele Menschen ist die romantische und die sexuelle Orientierung das gleiche. Sie haben sich vielleicht noch nie drüber Gedanken gemacht, aber: wenn ein Schwuler sich zum Beispiel von einem Mann romantisch angezogen fühlt, aber kein Verlangen nach sexueller Interaktion hat, dann könnte er homoromantisch und asexuell sein. Das kann man beliebig weiterknüpfen. So können Menschen biromantisch und heterosexuell sein oder – und das gibt es auch: asexuell und aromantisch. Wichtig zu verstehen ist einfach: romantische und sexuelle Orientierungen können bei Menschen voneinander abweichen – müssen es aber natürlich nicht.

Hartmut: Du bist ja selbst asexuell und – wir sagten es anfangs – agender. Was genau – um es kurz zu klären – bedeutet „agender“?

Jetzt wird es kompliziert. Agender hat erstmal nichts mit Asexualität zu tun. Es ist bei mir nur Zufall, dass es zusammentrifft. Agender ist eine Form von Transgender, also dem Wissen, dass die eigene Geschlechtsidentität nicht mit dem Geschlecht übereinstimmt, das bei Geburt zugewiesen wurde. Agender bedeutet, dass ich mich nicht als Mann sehe, obwohl mir dieses Geschlecht bei Geburt zugewiesen wurde. Ich sehe mich aber auch nicht als Frau, sondern ich habe einfach keine Geschlechtsidentität. Bei mir führt das dazu, dass ich mich zum Beispiel manchmal sehr männlich und manchmal sehr weiblich kleide. Bei den Temperaturen hätte ich also auch statt in Shirt und Hose in einem Sommerkleid anreisen können. Aber wie gesagt: das ist ein anderes Thema und hat mit Asexualität erstmal nichts zu tun.

Hartmut: Wann hast Du denn gemerkt, daß Du asexuell bist? Merkt man das früh oder erst, wenn man versucht hat, eine ganz „normale“ Partnerschaft einzugehen?

Ich hatte 10 Jahre lang eine sexuelle Beziehung. Am Anfang war ich sexuell recht aktiv, weil es für mich etwas Neues war und ich, typisch Wissenschaftler, gerne experimentiere. Nach einiger Zeit stellt sich dann aber der Alltag ein und so merkte ich, dass ich eigentlich kaum Interesse an Sex habe und zum Beispiel Kuscheln viel angenehmer finde. Mittlerweile hatte ich seit 5 Jahren keinen Sex mehr und habe auch nichts vermisst.

Sich asexuell zu bezeichnen, setzt allerdings auch voraus, dass man diesen Begriff überhaupt kennt. Zu merken, dass man irgendwie anders ist, heißt nicht, dass man diese Andersartigkeit auch beschreiben kann. Ich habe von Asexualität erst sehr spät, und zwar vor zwei Jahren erfahren. Deswegen ist es uns eben wichtig, das Thema Asexualität bekannt zu machen.

Das ist wohl bei jeder Person anders. Manche merken es sehr früh, dass sie sich nicht zu anderen Menschen sexuell angezogen fühlen, obwohl der ganze Freundeskreis von nichts anderem spricht. Andere merken es vielleicht niemals, weil sie gar nicht auf die Idee kommen, sich diese Frage zu stellen.

Hartmut: Was sind denn typische Probleme, die eine asexuelle Person in einer Partnerschaft hat? Z.B. daß man in der Beziehung etwas anderes sucht als die Partnerin oder der Partner?

Ja, die Gefahr besteht. Es gibt Menschen, denen ist Sex in einer Beziehung sehr wichtig – und das ist ja auch völlig in Ordnung. Anderen Menschen ist Sex in einer Beziehung unwichtig oder gar lästig – auch das ist in Ordnung. Wenn solche Personen aufeinander treffen, dann kann das zu Problemen oder Missverständnissen führen, wenn man nicht darüber spricht.

Das ist in der Theorie natürlich leicht gesagt. In der Praxis ist es nicht üblich beim ersten Kennenlernen oder Date gleich über sexuelle Vorlieben zu reden. Ich stelle mich gewöhnlich auch nicht mit den Worten vor: „Hey, ich bin Marcel und asexuell.“ Auch wenn es sich reimt, käme das vermutlich nicht gut an. Zumal mit Asexualität immer noch viele Vorurteile verknüpft sind, die man vermeiden möchte.

Probleme sind typischerweise, dass das Desinteresse an sexueller Interaktion von der anderen Seite (oder gar beiden Seiten) als Desinteresse an der ganzen Person gelesen wird. „Ich bin nicht attraktiv genug für ihn“ oder „sie interessiert sich nicht wirklich für mich“ können Reaktionen sein. Wenn darüber dann nicht gesprochen wird, kann das schnell zu einem Ende einer Beziehung aus Missverständnissen führen.

Hartmut: Gibt es dennoch oft Partnerschaften zwischen einer asexuellen Person und einer Nicht-Asexuellen Person?

Ja, klar. Schon allein weil die eigene Asexualität vielleicht erst später bewusst wird. Manche Menschen entdecken erst mit 50 Jahren, einer Familie und 2 Kindern, dass sie eigentlich asexuell sind und sich nur dem gesellschaftlichen Druck gebeugt haben. Das muss auch nicht heißen, dass sich danach in der Praxis etwas für diese Menschen ändert. Nur weil man asexuell ist, liebt man ja nicht plötzlich seine Familie weniger. Es heißt auch nicht zwingend, dass man Sex verweigert. Er fehlt nur in der Regel nicht, wenn man keinen hat.

Hartmut: Wie geht das Umfeld, die Familie und der Freundeskreis damit um, daß man „asexuell“ ist? Gibt es da oft blöde Sprüche wie: „Du hast halt die Richtige noch nicht gefunden?“

Ja, leider sind in der Gesellschaft viele Vorurteile gegen Asexuelle vorhanden. Das fängt mit vergleichbar harmlosen Ignorieren mit Floskeln wie „Das ist nur eine Phase.“ oder „Du bist einfach gestresst“ an. Ärgerlicher wird es, wenn damit konkrete Charaktereigenschaften wie mangelnde soziale Kompetenz oder Menschenhass unterstellt werden.

Hartmut: Ist Asexualität im Alltag sehr relevant? Hat man dadurch Vorteile oder ganz im Gegenteil Nachteile? 

Mir wäre im Alltag kein Vorteil bekannt, außer die Behauptung, man würde als Asexueller viel Zeit und Ärger sparen, weil man sich keine Gedanken über Sexualpartner oder Geschlechtskrankheiten machen müsse. Das stimmt im übrigen nicht, denn wir haben ja schon festgestellt, dass Asexuelle durchaus Sex haben.

Tatsächlich müssen bekennend Asexuelle viele Nachteile in Kauf nehmen. Asexualität wird aufgrund von Unwissen und Vorurteilen schnell in die Richtung Pädophilie gerückt. Da führt nicht nur zu hässlichen Kommentaren, sondern es ist auch durch Studien belegt, dass Asexuelle Diskriminierung erfahren.

Asexuellen werden häufig menschliche Charaktereigenschaften wie Liebe, Mitgefühl oder Freundlichkeit aberkannt. Das führt dazu, dass sie bei Konkurrenzsituationen um Jobs oder auf Wohnungssuche benachteiligt werden.

Hartmut: Gibt es Statistiken darüber, wieviele Menschen prozentual asexuell sind? Ist es überhaupt einfach zu definieren oder gibt es viele Zwischenstufen?

Das ist ein schwieriges Thema. Zum einen gibt es keine allseits akzeptierte Definition von Asexualität, zum anderen würden sich viele Menschen selbst nicht als asexuell bezeichnen, weil sie den Begriff gar nicht kennen. In einer englischen Studie aus dem Jahre 2004 wurde eine Quote von zirka 1% der Bevölkerung ermittelt. Es gibt aber gute Gründe diese Quote als zu niedrig anzuzweifeln, was übrigens auch der Autor der Studie selbst sagt. Andere Wissenschaftlerinnen gehen eher von Quoten um die 3-5% aus. Eins ist aber vermutlich klar: Asexualität ist keine Massenorientierung.

Hartmut: War das Thema „Asexualität“ eigentlich – ähnlich wie „Homosexualität“ – in der Wissenschaft eigentlich schon lange präsent und wurde gleichwertig erforscht? Oder war es meist eher im Hintergrund?

Es gibt Forschung über Asexualität, aber sie ist im Vergleich zu anderen sexuellen Orientierungen sehr gering. Die Existenz von Asexualität war schon in den 40ern des letzten Jahrhunderts bekannt. Die Kinseyskala von 1948 hatte beispielsweise schon einen Marker für Asexualität.

Wir ermutigen immer gern Menschen, die akademisch tätig sind, sich mit dem Thema Asexualität zu beschäftigen. Aufgrund der überschaubaren Forschung in dem Bereich ist es ein Thema, in dem man noch gute Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten unterbringen kann, die neuwertige Erkenntnisse liefern. Wir vermitteln hierzu auch gern asexuelle Proband*innen.

Hartmut: Wenn man das Gefühl hat, man sei asexuell, wo kann man sich informieren oder hinwenden?

Am einfachsten in der Weg ins Internet. Im Netz hat sich eine große Asexualitätscommunity gebildet. Der größte Platz ist ein Netzwerk namens A-V-E-N (Asexual Visibility and Education Network). Hier gibt es eine deutsche Unterseite, auf der sich neben wissenswertem Material auch ein Forum für Fragen befindet.

Hartmut: Gibt es Treffpunkt von asexuellen Menschen? Vielleicht sogar eine Kontaktbörse?

Ja. Im AVEN Forum gibt es eine Rubrik „Stammtische“, in der regelmäßig in größeren Städten Stammtische abgehalten werden. Die Stammtische in Stuttgart und Karlsruhe sind recht aktiv. In Freiburg gibt es gelegentlich auch einen, aber ein neuer Termin steht aktuell noch nicht fest. Einfach mal reinschauen.

In diesem Forum gibt es ebenso eine Kontaktbörse zur Freund*innen oder Partner*innenvermittlung. Es gibt auch mittlerweile einige große Datingplattformen wie Okcupid, die gezielte Suchen nach speziellen sexuellen Orientierungen wie Asexualität zulassen.

Hartmut: Gibt es Erkennungszeichen von Asexuellen, ähnlich wie die Regenbogenflagge?

Die Asexuellenbewegung hat eine eigene Flagge, die ähnlich wie die Regenbogenflagge aus horizontalen Farbstreifen aufgebaut ist. Die Farben sind Schwarz (für Asexualität), Grau (für Graysexualität), Weiß (für Sexualität) und Lila (für Gemeinschaft).

Um sich in der Öffentlichkeit zu erkennen, tragen Asexuelle manchmal einen schwarzen Ring am rechten Mittelfinger. Gern gesehen sind auch Ass-Spielkarten, also zum Beispiel ein Herz-Ass am Rucksack. Im Englischen nennen sich Asexuelle gerne Ace, was auch für Ass steht. Das Ass steht also für Asexualität, die Farbe der Karte steht zusätzlich für die romantische Orientierung.

Hartmut: Seid Ihr auch aktuell auf vielen CSDs präsent, z.B. auch auf dem Freiburger?

Wir versuchen als AktivistA auf so vielen CSD wie möglich mit einem Infostand zu sein. Leider sind unsere Personalzeiten jedoch stark beschränkt, so konzentrieren wir uns aktuell hauptsächlich auf Baden-Württemberg. Wir waren dieses Jahr auf dem CSD in Karlsruhe und auf dem Stuttgarter Sommerfest vor ein paar Wochen. In Freiburg werden wir diesen Monat ebenso anwesend sein. Wer Fragen hat oder Interesse an einer Mitarbeit hat, kann uns dort gern besuchen.

Marcel, vielen herzlichen Dank, daß Du uns für die Fragen zur Verfügung standest und den Weg von Karlsruhe zu uns ins Freiburger Studio gefunden hast. Wenn unsere Hörerinnen und Hörer noch Fragen haben, wo können sie Infos bekommen? (Kann man Dich auch direkt kontaktieren?)

Am einfachsten besucht ihr die Webseite unseres Vereins Aktivista. Die findet ihr unter aktivista.net. Wer möchte kann auch meinen privaten Blog unter asexy.de besuchen. Für den ganz persönlichen Kontakt findet ihr mich auch auf Twitter unter @mandelbroetchen.

Das war Marcel, der uns zum Thema „Asexualität“ Rede und Antwort stand.

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